Erfahrungsberichte
Fiona
Die Geschichte von Fiona zeigt anschaulich, was Move On ... alles aus einer Hand bedeutet.
Ich war vom August 2005 bis Januar 2006 bei der Familie Schwander im Time-out.
Am Anfang sollten es nur sechs Wochen sein und ich hab gehofft, dass die Zeit schnell vorbeigeht. Rita und Robi waren aber von Anfang an total lieb zu mir, haben meine Ratten Starsky und Hutch akzeptiert und auch die Arbeit in den Treibhäusern und das Obstpflücken war nicht so schlimm.
Nebenher hab ich noch viel mit Markus geredet und seine Aufgaben vom Ressourcenmodell gemacht.
Im Januar 2006 bin ich in die WG von Move On in Untersiggenthal gezogen und war da bis Juni 2007. In der Zeit hab ich viel geschnuppert und eine Praktikumsstelle als Kleinkinderzieherin in Zürich bekommen.
Natürlich hab ich mich auch viel mit den Sozis gestritten, Krisen gehabt und auch mal eine Tür eingeschlagen. Aber da ich regelmässig zur Arbeit gegangen bin und auch keine Drogen genommen habe, hatte ich schon meine Freiheiten.
Die Sozis haben auch nicht aufgegeben zu versuchen, dass ich ordentlich werde. Im Juni 2007 hab ich mir dann mit den Sozis eine eigene Wohnung gesucht. Da war ich dann ordentlicher und Markus kam immer vorbei um miteinander zu kochen und alles zu besprechen.
Nach ein paar Monaten hab ich dann eine Lehrstelle gefunden und bin nach Winterthur in eine eigene Wohnung gezogen. Jetzt hab ich meine Ausbildung fast beendet und mach nebenher noch die Matura. Ab und zu ruf ich Markus noch an, der ist aber schwer zu erreichen.
Merci für die Zeit, war bestimmt nicht immer leicht mit mir.